Die Architektur der Phantasie liebt die Leichtbauweise

Die Architektur der Phantasie liebt die Leichtbauweise

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Hin und wieder überkommt mich die Sehnsucht, das Gefühl mich an Orte zu wünschen, die durch meine Phantasie geschaffen wurden, gebaut aus Bruchstücken unvollkommener Wünsche.

Scheinbare Glückseligkeit erwartet mich, eine fast Opium geschwängerte Atmosphäre der Lust und des Seins. Doch kaum reist ein Gedanke des Augenblicks an diesen Ort, sucht er nach der nächsten Oase, in der sich neue Phantasiegebilde zu orchesterartigen Formationen zusammenfügen. Ich wandere suchend durch das Labyrinth und die Neugierde treibt mich voran. Es ist ein Wettlauf, denn die Angst zu vergessen ist gleichzeitig auch Antrieb Neues zu erleben mit Eindrücken, die sich chronologisch gleich einer langen Kette aneinanderreihen. Vergangenes verschwindet im Vergessen und was bleibt ist nur ein Hauch, ein Windzug, der dich daran erinnert, das dein Körper in der Lage ist, diese Gefühle wahrzunehmen, zu spüren, verletzlich zu sein. Doch durch Gedanken und Träume können wir für einen kurzen Moment der Zerstörung ausweichen.

Jedes Erlebnis bringt ein Opfer: das der Erfahrung und dem Wissen wieder weniger unschuldig und naiv zu sein. Die Architektur der Phantasie liebt die Leichtbauweise. Das Fundament ist nur der marginale Ausgang des Selbst aus kulturellen und gesellschaftlichen Normen. Bedeutend aber die Pfeiler, tief im Boden unseres Unterbewusstseins verankert nähren sie unser Sein mit Sehnsucht.

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dozz ist ein Sammelsurium aus Texten, Fragmenten, Bildern und Geschichten.

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