Das Ding
Es war einmal ein Ding, für das gab es keinen Namen, es war ein Netz aus Erfahrungen und Bedürfnissen verflochten in Seilen und Fäden aus dem Selbigen. Immer strebend sich zu verbinden entstand ein Teppich mit vielen Mustern, bunt, flauschig aber auch an manchen Stellen grob und verstrickt. Dieses Ding war kein Teppich, es war auch nicht die Fäden und Seile die es zusammenhielt. Es ist Bewusstsein, die Verstrickung aus allem was Gefühle erzeugt die Vergangenheit und Zukunft zusammenhält.
Dieser vermeintliche Teppich legt sich über alles andere, falls es das noch gibt, denn der Teppich, das Ding ist stark und scheinbar undurchdringlich. Das Ding entwickelt sich weiter und erinnert sich nicht mehr an seinen Anfang. Es ist präsent und unaufhörlich das Ding , das so alles darstellt was Sein ist.
Doch zwischen den geknüpften Fäden gibt es Zwischenräume, Leere, Unausgefülltes, Platz für Nichts und Unsinn oder das was Nichts ist. Diese Räume lassen Raum für Spekulation und Zweifel und Hoffnung. Kein Faden kann diesen Raum erfüllen. Ein Zurück gibt es nicht.

